Motivation

Warum mache ich Kunst?

Diese Frage stelle ich mir regelmäßig. Das Schaffen von Kunstwerken scheint eine Art Lebensbedürfnis zu sein. In meiner Jugend wurde ich dabei auch von meinen Eltern und manchmal in der Schule gefördert. Aber auch als Erwachsener habe ich immer weiter Kunst geschaffen. Ich habe sogar dafür die Kunstakademie besucht. Mit der Vorstellung, dass ich darin geschickter werden würde und dass ich herausfinden würde, warum ich immer weiter an Kunstwerken arbeite. Technisch wurde ich zwar geschickter, aber das Warum blieb auch dort im Dunkeln.

Meine Arbeit besteht oft darin, die Dinge, die ich mir ausgedacht habe, tatsächlich zu verwirklichen. Konkret bedeutet das, die Ideen aus meinem Kopf hier und jetzt umzusetzen. Vieles bleibt aber auch im Imaginären, in meinem Kopf, ohne dass ich es direkt umsetze. Es gibt zu viel, um wirklich alles umzusetzen. Ich beginne erst dann mit dem Herstellungsprozess, wenn ich mir auch im Kopf überlegt habe, wie die Umsetzung technisch realisiert werden kann. Aber selbst dann sind noch zu viele Werke in meinem Kopf, um sie alle zu produzieren.

Die Arbeit mit Themen hilft dabei, Ordnung in die Vielzahl der Möglichkeiten zu bringen, und sorgt zudem für neue Ideen. Die auf dieser Website veröffentlichten Themen entspringen meinem Interesse an der mich umgebenden Welt. Manchmal handelt es sich dabei um Themen aus dem sozialen Kontext, aber auch Themen wie Natur, Physik, Farbtheorie und gestalterische Aspekte (Form, Struktur und Farbe) ziehen meine Aufmerksamkeit auf sich.